Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Astrozytom

Links zum Thema Astrozytom

Deutsche Hirntumorhilfe e. V.:
www.hirntumorhilfe.de

Die Hirntumorliste (HirnTMR) – Informationen über Hirntumoren sowie Trost und die Gewissheit, nicht alleine zu sein:
www.hirntumor.de

Deutsche Krebsgesellschaft
www.krebsgesellschaft.de

INKA – Das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige:
www.inkanet.de

„Blauer Ratgeber Gehirntumoren“ der Deutschen Krebshilfe e. V. als PDF:
www.krebshilfe.de

17. Oktober 2018
Homöopathie kann bei Krebserkrankungen therapiebegleitend zur Behandlung von Nebenwirkungen eingesetzt werden.
  
10. Oktober 2018
Während einer Krebstherapie wird auch die Haut häufig in Mitleidenschaft gezogen und benötigt eine besondere Pflege.
  
12. September 2018
Antje Bach hat ihre Mutter während einer schweren Krebserkrankung begleitet und unterstützt heute an Krebs erkrankte Frauen.
  
29. August 2018
Wie wirkt sich eine Krebserkrankung auf das Leben aus? Eine Betroffene berichtet über ihre Erfahrungen mit der Diagnose Krebs.
  
27. August 2018
Kommt es bedingt durch eine Krebserkrankung zur Tumorkachexie, kann Trink- und Sondennahrung helfen, Mangelzuständen vorzubeugen.
  

Astrozytome entstehen wie andere Krebsformen aufgrund von entarteten Zellen. Wieso sich die Zellen verändern, ist bislang nicht endgültig geklärt. Aus Erdöl hergestellt Chemikalien wie zum Beispiel Phenol können eine Ursache sein. Auch verstärkte Strahlung kann ein Auslöser sein. So können polizytische Astrozytome auch bei Krebspatienten auftreten, die sich einer Bestrahlung unterziehen müssen. Verschiedene Gründe für die Entstehung von Astrozytomen werden diskutiert, konnten aber bislang nicht eindeutig widerlegt oder bestätig werden. Hierzu zählen zum Beispiel die Strahlen, die von Hochspannungsleitungen oder Mobiltelefonen ausgehen, Ernährung oder psychologische Faktoren wie beispielsweise Stress.

Als Astrozytom wird ein Gehirntumor bezeichnet. Sein Name kennzeichnet den Entstehungsort, die sternförmigen Astrozyten, die die Mehrheit der Gliazellen ausmachen. Daher kann man ein Astrozytom auch zu den Gliomen zählen. Astrozytome gehören zu den häufigsten Gehirntumoren, sie machen rund 25 Prozent aus.

Laut Weltgesundheitsorganisation lassen sich vier verschiedene Schweregrade eines Astrozytoms ausmachen: polizytisches, diffuses oder anaplastisches Astrozytom sowie Glioblastom. Häufig bei Kindern und Jugendlichen ist ein pilozytisches Astrozytom zu finden, das gutartig ist und langsam wächst. Menschen mit einem piloytischen Astrozytom haben häufig eine gute Prognose.

Möglichkeiten der Diagnose und Therapie eines Astrozytoms werden weiterentwickelt und verbessert. So wurde schon in Studien getestet, die Patienten mittels Hochenergieultraschalls ohne Öffnen der Schädeldecke zu operieren. Diese Methode soll in Zukunft weiter verbreitet werden.

Nach der Diagnose Krebs sind viele Patienten geschockt. Unterstützung können Familie und Freunde bieten. Um selbst etwas zur Therapie beizutragen, möchten viele Patienten komplementäre Verfahren anwenden. Das sind Therapieverfahren, die nicht zur Standardmedizin zählen. Diese sollten nach Absprache mit dem Arzt unterstützend angewendet werden. Keinesfalls sollten alternative Maßnahmen die Therapie ersetzen.