Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Astrozytom

Links zum Thema Astrozytom

Deutsche Hirntumorhilfe e. V.:
www.hirntumorhilfe.de

Die Hirntumorliste (HirnTMR) – Informationen über Hirntumoren sowie Trost und die Gewissheit, nicht alleine zu sein:
www.hirntumor.de

Deutsche Krebsgesellschaft
www.krebsgesellschaft.de

INKA – Das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige:
www.inkanet.de

„Blauer Ratgeber Gehirntumoren“ der Deutschen Krebshilfe e. V. als PDF:
www.krebshilfe.de

17. Juni 2019
Rund um das Thema Krebs gibt es einige Mythen, vor allem im Hinblick auf die Entstehung und Therapie von Krebs.
  
24. April 2019
Die Krebsgesellschaft NRW hat im Zuge der Kampagne „Sprich mit mir! Über Krebs.“ einen Poetry Slam veranstaltet.
  
11. April 2019
Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
  
28. März 2019
Viele Menschen, die eine Krebserkrankung überwunden haben, haben mit Langzeit- und Spätfolgen zu kämpfen.
  
20. März 2019
Viele Langzeitüberlebende sehen sich im Alltag nach ihrer Krebserkrankung mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert.
  

Als Astrozytom wird ein Gehirntumor bezeichnet. Sein Name kennzeichnet den Entstehungsort, die sternförmigen Astrozyten, die die Mehrheit der Gliazellen ausmachen. Daher kann man ein Astrozytom auch zu den Gliomen zählen. Astrozytome gehören zu den häufigsten Gehirntumoren, sie machen rund 25 Prozent aus.

Laut Weltgesundheitsorganisation lassen sich vier verschiedene Schweregrade eines Astrozytoms ausmachen: polizytisches, diffuses oder anaplastisches Astrozytom sowie Glioblastom. Häufig bei Kindern und Jugendlichen ist ein pilozytisches Astrozytom zu finden, das gutartig ist und langsam wächst. Menschen mit einem piloytischen Astrozytom haben häufig eine gute Prognose.

Therapie Astrozytom

Die Therapie eines Astrozytoms ist abhängig von Art und Größe. An erster Stelle der Therapie eines pilozytischen Astrozytoms steht in der Regel die operative Entfernung. Bei wiederholtem Auftreten (Rezidiv) wird meist eine Strahlentherapie durchgeführt. Beim diffusen Astrozytom ist eine operative Entfernung meist nicht möglich. Daher wird meist eine Strahlentherapie ggf. auch eine Chemotherapie durchgeführt. Beim anaplastischen Astrozytom sowie beim Glioblastom schließt sich häufig an eine Operation eine Strahlentherapie oder eine Chemotherapie an.

Weitere Therapiemöglichkeiten wie Gentherapie, Therapie mittels Immunstimulation oder Radioimmuntherapie werden für das Astrozytom noch erforscht.

Diagnose Astrozytom

Die Diagnose Astrozytom zu stellen, ist oft nicht einfach und erfordert häufig mehrere Untersuchungen. Meist klagen Patienten mit Astrozytom über verschiedene und nicht typische Symptome wie z. B. Übelkeit/Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen, Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle oder epileptische Anfälle. Gerade diese Vielfalt an Symptomen erschwert eine Diagnose. Meist werden folgende Untersuchungsmethoden zur Diagnose herangezogen: Computertomografie, Magnetresonanztomografie, Elektroenzephalografie oder Liquordiagnostik. Nur mit einer Biopsie kann in der Regel eindeutig geklärt werden, ob es sich um ein Astrozytom handelt und der Schweregrad ermittelt werden. Da eine Biopsie eine Operation nötig macht, wird diese meist zusammen mit der operativen Entfernung vorgenommen.