Defekte Erbgut-Verpackung bei bösartigem Hirntumor Glioblastome gelten als besonders aggressive Hirntumoren. Bei Kindern mit dieser Erkrankung entdeckten Heidelberger Wissenschaftler Genveränderungen, die sich auf die Funktion der DNA-Verpackungsproteine auswirken: Diese so genannten Histone dienen der Zelle als Spulen, auf die das Erbgut gewickelt wird. Gleichzeitig steuern sie die Genaktivität.
Verbesserte Behandlung von Hirntumoren Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg erprobten beim Glioblastom eine Kombination aus Bestrahlung und einem Wirkstoff gegen den Wachstumsfaktor TGF-ß. Bei Mäusen verlangsamt die Kombinationstherapie das Wachstum der bösartigen Hirntumoren wirksamer, die Tiere überleben länger.
Hirntumore bei Kindern Medulloblastome sind die häufigsten bösartigen Hirntumoren im Kindesalter. Der Krebs entsteht aus unreifen embryonalen Zellen und kann noch nicht kausal behandelt werden. Wissenschaftler um Privatdozent Ulrich Schüller vom Zentrum für Neuropathologie und Prionforschung der LMU konnten nun zeigen, dass das regulatorische Protein FoxM1 essentiell für das Wachstum der Tumorzellen ist.
Dioxin-ähnlicher Botenstoff macht Hirntumoren besonders aggressiv Eine Forscherallianz des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums hat gemeinsam mit Kollegen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig einen neuen Stoffwechselweg entdeckt, der bei Patienten mit bösartigen Hirntumoren (Gliome) den Tumor aggressiver macht und das Immunsystem schwächt.
Zweiklassengesellschaft bei Hirntumoren Wissenschaftler aus den Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg leiteten die bislang größte molekularbiologische Analyse des Ependymoms, eines gefährlichen Hirntumors bei Kindern. Dabei konnten sie zwei verschiedene Typen von Ependymomen definieren, die sich sowohl in ihrem Erbgut als auch im klinischen Verlauf unterscheiden.
Bösartige Hirntumoren stärker beforschen Bösartige Hirntumoren gehören zu den am schwierigsten zu behandelnden Krebserkrankungen. Neue Biomarker und verbesserte Diagnoseverfahren können den Weg für eine individualisierte Therapie bereiten. Um diesen vielversprechenden Ansatz weiter auszubauen, sei eine intensivere Beforschung von Hirntumoren notwendig.